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	<title>Quality Magazine</title>
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		<title>strapsiös</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 10:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stories]]></category>

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		<description><![CDATA[In rund 60 Jahren ist aus Ada Masottis Perle ein internationales Business geworden. Eine Firmengeschichte ebenso erfolgreich wie lustvoll.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In rund 60 Jahren ist aus Ada Masottis Perle ein internationales Business geworden. Eine Firmengeschichte ebenso erfolgreich wie lustvoll.</strong></p>
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<dl id="attachment_7528">
<dt><img alt="Stets wusste La Perla aktuelle Trends der Mode mit Wäsche zu unterstützen und holte die Lingerie so ans Tageslicht." src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_laperla8.png" width="470" height="626" /></dt>
<dd>Stets wusste La Perla aktuelle Trends der Mode mit Wäsche zu unterstützen und holte die Lingerie so ans Tageslicht.</dd>
</dl>
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<p style="text-align: justify;">Italien ist ein Land der Kontroverse. Als Nabel der christlichen Welt hochkatholisch geprägt und von strikter Prüderie  durchwachsen, ist das Land gleichzeitig Inbegriff sinnlicher Lebensfreude und temperamentvoller Erotik. Welch Mut und Pioniergeist muss doch Ada Masotti gehabt haben, als sie in den ohnehin von Scham und Schelte geprägten 1950er Jahren inmitten der strikten Frömmigkeit Italiens ein Geschäft eröffnete, das sich mit Intimität, Leidenschaft und somit nicht zuletzt auch emanzipatorischen Aspekten auseinandersetzte. 1954 als kleines Konfektionsatelier gegründet, ist „die Perle” Ada Masottis mittlerweile eines der größten Wäscheunternehmen der Welt, steht ebenso für traditionsreiche Handwerkskunst wie visionären Stil. Mit antiker Architektur ausstaffiert bot Bologna zu Gründungszeiten La Perlas vielen Manufakturen und Modeateliers nicht nur ein Zuhause, sondern auch Inspiration, eine reiche Fülle an Kunst und Historie. Auch Masotti erlernte ihr Handwerk in einer der vielen Textilwerkstätten, eignete sich in einer der besten Miedermanufakturen der Stadt ihr großes Wissen und perfektes Handwerk rund um den weiblichen Körper an — schnell war ihr der Spitzname „Forbici d’oro” (die goldene Schere) sicher. Eben diese fundierten Kenntnisse gepaart mit ihrem stadtbekannten Geschick ermutigten die Kunsthandwerkerin ihr eigenes Geschäft zu eröffnen — im Italien des mittleren letzten Jahrtausends ein kühnes Unterfangen. Inspiriert von einer mit rotem Samt ausgeschlagenen Box, ähnlich einer Schmuckschatulle, in der sie ihre Waren präsentierte, gab Ada Masotti ihrem Geschäft den Namen des ihrer Ansicht nach weiblichsten und harmonischsten Juwel — „La Perla” war geboren.</p>
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<dl id="attachment_7527">
<dt><img alt="Aus Geschick und Ehrgeiz wird langsam ein Geschäft: Die Masottis" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_laperla7.png" width="470" height="638" /></dt>
<dd>Aus Geschick und Ehrgeiz wird langsam ein Geschäft: Die Masottis</dd>
</dl>
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<p style="text-align: justify;">Nach Jahren des Aufbaus war aus der kleinen Manufaktur in den 60er Jahren ein erfolgreiches Unternehmen erwachsen. War die Mode der Dekade durch starke Einflüsse jugendlicher Subkulturen, die Jung und Alt entzweiten, geprägt, brach auch Ada Masotti mit Konventionen: Weit entfernt von den Londoner Swinging Sixties, dem damaligen Dreh- und Angelpunkt der internationalen Szene, präsentierte La Perla als erste italienische Marke bunte Unterwäsche, bediente sich einer facettenreichen Farbpalette und unterschiedlicher Musterwelten. Auch die kommenden Jahre wusste Masotti die Trends der Stunde mit ihren Dessous zu unterstützen. Ob die naturverliebte Romantik der 70er oder der markante Sexappeal der 80er, stets unterstützten Höschen und Halter von La Perla die tonangebende Oberbekleidung. Gelang der Unterwäsche langsam der  Weg an die Oberfläche — BHs blitzten unter schmalen Jackets hervor, Bodysuits funktionierten auch als Oberbekleidung —  so wies Ada Masotti 1983 mit der Erfindung des ersten Spitzenbodys mit breiten Trägern, der viel eher einem Top voll sinnlicher Eleganz gleichkam, einmal mehr den Weg in die Zukunft des Lingerie-Designs auf.</p>
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<dl id="attachment_7525">
<dt><img alt="Noch heute verwendet La Perla ausschließlich die hochwertige Leavers-Spitze. Bilder aus &quot;LA PERLA - Lingerie&amp;Desire&quot;, Rizzoli New York, 2012" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_laperla5.png" width="470" height="626" /></dt>
<dt>Noch heute verwendet La Perla ausschließlich die hochwertige Leavers-Spitze.</dt>
<dd>Bilder aus &#8220;LA PERLA &#8211; Lingerie&amp;Desire&#8221;, Rizzoli New York, 2012</dd>
</dl>
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<p style="text-align: justify;">Das folgende Jahrzehnt gehörte den Topmodels, die längst nicht mehr als bloße Leinwand der Schneiderkunst, als sprichwörtliche Trägerinnen der edlen Stoffe funktionierten, sondern als Charakteristika verstanden wurden, die Stärke und Einfluss der Frau der 90er symbolisierten. Auch die Bildwelt La Perlas fängt diese Strömung auf und setzt das Model in den Fokus der Werbefotografie, gibt ihr über die präsentierende Funktion hinaus eine Persönlichkeit, erzählt ihre Geschichte. Diesem Zeitgeist entsprechend, beschreibt das Label die Frau als „Inhalt — nicht mehr nur noch Objekt — der Begierde.” Auch Lokalität und Ausstattung der Werbekampagnen gehen neue Wege, La Perla holt seine Lingerie aus der versteckten Privatsphäre des Schlafzimmers ans Tageslicht, fotografiert in sinnlichen Gärten, opulenten Lofts, auf luxuriösen Terrassen. Immer mehr nähert sich die Marke so dem Verständnis, dass auch Dessous ein Produkt der Modewelt sind, als gleichwertiges Bekleidungsstück neben Anzug, Abendrobe und Accessoire wirken. Dementsprechend kreiert das Label stilistische Statements, setzt Trends, statt ihnen zu folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">1994 launched La Perla „Sculpture”, einen schlichten schwarzen BH, der den Minimalismus der Zeit zitiert. Die Marke findet eine neue Art Passion und Femininität darzustellen: Erstmals sind nicht ausschließlich Spitze und Tüll Ausdruck weiblicher Anziehungskraft und spielerischer Sexualität, auch die schlichte Form und unaufgeregte Farbe finden ihren Platz im gesellschaftlichen Lustverständnis. Das neue Jahrtausend bringt vor allem strukturelle Veränderungen für das italienische Lingerie-Haus: In mehrere Linien aufgeteilt, bietet das Label seinen feinen Stil für unterschiedlichste Lebens und Alltagssituationen. Bestand das Sortiment des Hauses schon immer aus Couture-Wäsche, so bietet „Studio La Perla” diese jetzt auch für den allttäglichen Gebrauch an. Gerichtet an ein modernes, urbanes Klientel erlaubt die Zweitlinie der Verbraucherin, die geliebten Dessous nicht nur des besonderen Anlasses wegen zu genießen, sondern die „Juwelen auf der Haut” täglich zu tragen. Beachwear und Nachtwäsche, Strumpfwaren, Düfte, eine exklusive Prêt-à-Porter- Linie sowie eine Herrenkollektion namens „Nero Perla” komplettieren fortan das Sortiment der Marke. Neben der detaillierteren Auffächerung des Sortiments gehört auch das erfolgreiche Konzept der Kooperation zu den Kreativ-Maßnahmen, derer sich das Unternehmen in den Folgejahren bedient.</p>
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<dl id="attachment_7523">
<dt><img alt="Simonetta Gianfelici in dem ikonischen BH-Modell &quot;Sculpture&quot;" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_laperla3.png" width="470" height="367" /></dt>
<dd>Simonetta Gianfelici in dem ikonischen BH-Modell &#8220;Sculpture&#8221;</dd>
</dl>
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<p style="text-align: justify;">So stattete das Label beispielsweise zahlreiche Fernseherien und Kinofilme mit Reizwäsche aus, kleidete Bond-Girl Halle Berry in ihren unvergessenen orangefarbenen Bikini, während Daniel Craig in „Die another Day” in einer hellblauen Badehose des Hauses glänzte. Das knappe Stück wurde später zu karitativen Zwecken bei Christie’s für knapp 55.000 Euro versteigert. Fern der Kinoleinwand sorgten neben limitierten Editionen in Zusammenarbeit mit Kristall-Riese Swarovski oder Kooperationen mit Faser-Spezialist Lycra vor allem die Arbeiten Jean Paul Gaultiers für große Aufmerksamkeit. Seit 2010 bietet das Label spezielle Designer-Kollektionen aus der Feder des Pariser Meisters, neben Lingerie entwirft Gaultier seit 2011 auch Beachwear- Linien für das Haus. In seiner Karriere ging der Franzose schon oft eine gestalterische Liaison mit der Unterwäsche ein, unvergessen zum Beispiel Madonnas Bühnenoutfit für ihre Blond Ambition World Tour 1990.</p>
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<dl id="attachment_7524">
<dt><img alt="Betörend-ganz nach Vorbild Claudia Cardinales in &quot;Der Leopard&quot;. Kampagnenbild Frühjahr/Sommer 2013 La Perla" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_laperla4.png" width="470" height="628" /></dt>
<dd>Betörend-ganz nach Vorbild Claudia Cardinales in &#8220;Der Leopard&#8221;. Kampagnenbild Frühjahr/Sommer 2013 La Perla</dd>
</dl>
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<p style="text-align: justify;">Die überspitzte Darstellung der weiblichen Brust, die offensive Interpretation weiblicher Sexualität und das Spiel mit Ästhetiken aus dem Fetischbereich wurden zu signifikanten Merkmalen der Handschrift Gaultiers. Auch für den Sommer 2013 illustriert Jean Paul Gaultier das Bild einer ausgesprochen lustvollen Frau: Transparenz, Plüsch und feine Spitzenornamente beherrschen die verspielte Dessouslinie, während provokative Bondage-Elemente und fernöstliche Tattoo-Prints die Beachwear dominieren. Auch seiner zweiten Passion, dem Marine-Look, wird der Designer gerecht und präsentiert hochgeschnittene Shorties und BHs im maritimen Stil. Neben ausgewählten Dessous-Boutiquen sind die sehr speziellen Kollektionen italienischen Handwerks in französischem Design sowohl in La Perla-Shops als auch Stores Jean Paul Gaultiers erhältlich. Weniger die ausgefallene Provokation als eine lustvolle Nostalgie ist es, der sich La Perla- Kreativchef Giovanni Bianchi diese Saison gestalterisch bedient hat. Als Archetyp der südländischen Verführung zeichnet Bianchi das Bild einer begehrlichen Sizilianerin, voll von mädchenhaftem Charme und purer Schönheit. Über eine Anstellung im Vertrieb des Unternehmens geriet der studierte Jurist eher zufällig in die Welt aus weißer Spitze und schwarzer Seide. Das ist über 30 Jahre her, damals befand sich La Perla noch in geschäftlicher wie kreativer Hand der Masotti-Familie. Anfang der 90er Jahre entwickelte Bianchi die Herrenlinie des Hauses und hatte wenig später die Kreativdirektion aller Linien inne. Orientierend an Giuseppe Tomasi di Lumpedusas Roman „Der Gattopardo”, jenem bedeutenden Werk, das Italiens Literatur des 19. Jahrhunderts maßgebend prägte, dirigierte Giovanni Bianchi die Designer, Schnittdirektricen und Näherinnen in eine fabelhafte, längst vergangene Welt. Auch die Verfilmung des Meisterwerks von 1963, Luchino Viscontis “Der Leopard” mit Alain Delon und Claudia Cardinale, spielte eine entscheidend inspirierende Rolle in der Kreation der neuen Linie.</p>
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<dl id="attachment_7521">
<dt><img alt="Kampagnenbild Frühjahr/Sommer 2013 von La Perla" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_laperla1.png" width="470" height="627" /></dt>
<dd>Kampagnenbild Frühjahr/Sommer 2013 von La Perla</dd>
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<p style="text-align: justify;">Das stoffgewordene Drama um politische und romantische Irrungen und Wirrungen des sizilianischen Adels in Zeiten des Risorgimentos inszeniert Bianchi als Mixtur aus verschwenderischer Luxuriösität und geheimnisvollem Reiz. Eher zwischen den unterschiedlichen Looks der Linie als innerhalb einzelner Teile spürbar, spielt auch der Kontrast eine stilistische Schlüsselrolle: So präsentiert La Perla diesen Sommer sowohl anregende Kombinationen an Shorts und BHs oder Korsagen schwarzer Transparenz wie träumerische Ensembles aus Wäsche und ausladenden Morgenmänteln in weichen Nude-tönen oder frühlingshaften Nuancen wie Lindgrün und Pistazie. Zarte Blütenstickereien ranken sich weiblichen Rundungen herab, architektonisch inspirierte Ornamente erinnern an Friese und Fresken des Historismus besagter Epoche. Auch die Kampagne der Saison spielt in diesem fantastischen Traum aus dramatischer Opulenz und betörender Sinnesfreude. Der Palazzo Biscari im sizilianischen Cantari, Privatanwesen des Fürsten Moncada Paternò, diente als atemberaubende Kulisse der Fotostrecke. Die dazugehörige Bademoden-Linie wirdvor dem historischen Ambiente von Catanias Stadtzentrum präsentiert. Bereits für die fotografische Umsetzung vergangener La Perla-Kampagnen verantwortlich, verpflichtete das Label auch dieses Mal die Amerikanerin Mary Rozzi. Die Fotografin mit italienischen Wurzeln bannt die Geschichte eines aristokratischen Mädchens im goldenen Käfig auf Film, die schmollende Prinzessin, aufmüpfig und doch voll anziehendem Reiz. Nach optischem und gestikulativem Vorbild Claudia Cardinales in der Rolle der Angelica Sedara in „Der Leopard” alterniert Model Jeisa Chiminazzo zwischen betörender Weiblichkeit und kindlicher Leichtherzigkeit, anmutig, gefühlsbetont und einnehmend. So wirft Kreativchef Giovanni Bianchi, der ohnehin für seine enge schöpferische Bindung an die Geschichte der Marke und seine stetige Reminissenz an die Archive Masottis bekannt ist, einmal mehr einen Blick zurück. Nicht nur auf die Eigenschaften, die La Perla zu einer Art Summarium italienischer Leidenschaft und Anziehung stilisiert haben, sondern auf die Historie des Landes, das ohnehin für Lebenslust und Amüsement bekannt ist. Sensual Italia!</p>
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		<title>Max Mara &#8211; ein Interview mit Laura Lusuardi</title>
		<link>http://www.quality-magazine.ch/2013/05/24/max-mara-ein-interview-mit-laura-lusuardi/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 09:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir trafen Laura Lusuardi im Hauptquartier in Reggio Emilia und sprachen mit ihr über modische Eisberge, textile Geborgenheit und das Herzstück von Max Mara: den Mantel.
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				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Laura Lusuardi übt sich in weiser Diskretion. Seit mehr als vier Jahrzehnten leitet sie die kreativen Geschicke von Max Mara und hat das Familienunternehmen aus Reggio Emilia in eine globale Marke verwandelt. Mehr als 20 Linien gehören heute zum Firmenportfolio, deren Designteams sie beratend zur Seite steht. Für den Starkult der Branche hat die 67-Jährige nichts übrig und lässt sich auch am Ende ihrer Modenschauen nie blicken. Design ist für sie Teamarbeit, selbst wenn bekannte Namen wie Karl Lagerfeld oder Franco Moschino bereits für Max Mara entworfen haben. Wir trafen Laura Lusuardi im Hauptquartier in Reggio Emilia und sprachen mit ihr über modische Eisberge, textile Geborgenheit und das Herzstück von Max Mara: den Mantel.</strong></p>
<div id="attachment_7510" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7510" alt="Laura Lusardi, Chefdesignerin" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_max_mara10.png" width="470" height="539" /><p class="wp-caption-text">Laura Lusardi, Chefdesignerin</p></div>
<h3><i>Frau Lusuardi, mit dem Kamelhaarmantel „101801“ hat Max Mara Modegeschichte geschrieben: Das von Ihnen </i><i>und der Designerin Anna-Marie Beretta entwickelte Modell gilt als meistverkaufter und meistkopierter Mantel der Welt. Worin liegt sein Erfolgsrezept?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ein guter Mantel ist wie ein Zuhause. Er muss einem Schutz und Geborgenheit geben. Darum spielt auch die Zeit eine wichtige Rolle. Wenn ein Kleidungsstück zu viele Besonderheiten und Details besitzt, dann altert es sehr schnell und man fühlt sich bald nicht mehr wohl in ihm. Der „101801“ ist perfekt in den Proportionen und durch und durch zeitlos. Seit seiner Einführung 1981 haben wir den Mantel nicht mehr verändert. Neu ist lediglich der Vertrieb, weil er heute nicht mehr in unseren Geschäften, sondern nur übers Internet verkauft wird.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Stimmt es, dass Sie alle Mäntel besitzen, die Sie für Max Mara entworfen haben?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ja, das sind Tausende (lacht). Aber nicht alle Mäntel hängen bei mir zuhause. Einige habe ich auch in unser Archiv gegeben, sofern sie dort gefehlt haben. So viele Mäntel zu besitzen hat einen großen Vorteil: Wenn ich an einer neuen Kollektion arbeite, frage ich mich immer, welche Mäntel ich gerade tragen möchte. Das gibt mir sofort eine Richtung vor. In diesem Jahr habe ich beschlossen, nur noch Vintage-Mäntel zu tragen und keine neuen zu entwerfen. Als ich vor ein paar Tagen in Paris war, haben mich alle angesprochen, was für einen schönen Mantel ich trage. Sie waren total überrascht, als ich ihnen sagte, dass er aus den achtziger Jahren ist. Die weiten Proportionen finden sich auch in unserer neuen Herbstkollektion wieder.</p>
<div id="attachment_7509" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7509" alt="Die Ikone von Max Mara: Der Mantel &quot;101801&quot; aus der Herbst-Winter-Kollektion 1981-1982" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_max_mara9.png" width="470" height="619" /><p class="wp-caption-text">Die Ikone von Max Mara: Der Mantel &#8220;101801&#8243; aus der Herbst-Winter-Kollektion 1981-1982</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"> <i>Als Sie 1964 bei Max Mara begonnen haben, waren Sie 18 Jahre alt. Was hat Sie zur Mode geführt?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Meine Familie hatte ein Bekleidungsgeschäft, das auch Mäntel von Max Mara verkaufte. Die Branche war mir also vertraut. Aber Mode habe ich nie studiert. Sie war meine Leidenschaft. Als ich zu Max Mara kam, habe nicht nur ich alles gelernt. Auch die Branche befand sich gerade im Umbruch. In Italien ging man in den fünfziger Jahren ja noch zum Schneider, während in Amerika oder Deutschland schon lange Konfektion hergestellt wurde. Als Achille Maramotti 1951 das Unternehmen Confezioni Maramotti gründete, woraus später Max Mara wurde, war er einer der ersten in Italien. Heute kennt jeder seine Kleidergröße. Aber damals war das etwas vollkommen Neues. Das kann man sich gar nicht mehr vorstellen.</p>
<div id="attachment_7507" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7507" alt="Linda Evangelista fotografiert von Steven Meisel für Max Mara, Herbst/Winter 1997-1988" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_max_mara7.png" width="470" height="589" /><p class="wp-caption-text">Linda Evangelista fotografiert von Steven Meisel für Max Mara, Herbst/Winter 1997-1988</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Nach drei Lehrjahren im Atelier haben Sie ab 1967 die junge Zweitlinie „Pop“ entworfen, die 1969 in „Sportmax“ </i><i>umbenannt wurde. 1969 haben Sie die kreative Leitung aller weiteren Kollektionen übernommen, darunter neben der Hauptlinie Max Mara auch Marella, Max &amp; Co., Marina Rinaldi und Pennyblack. Sie sind zusammen mit dem Unternehmen groß geworden.</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Sportmax war natürlich eine gute Erfahrung, weil wir zum ersten Mal eine gesamte Kollektion von Kopf bis Fuß angeboten haben. Max Mara hat damals nur Mäntel produziert. Als Sportmax ein Erfolg wurde, haben wir auch die anderen Linien um Hosen, Pullover und Blusen erweitert. Vieles lief damals Hand in Hand, weil wir ja nur zu zweit im Atelier waren. Ich habe für Sportmax entworfen und Luciano Soprani für Max Mara. Auch Achille Maramotti war eine gute Hilfe. Er hat uns immer ermuntert, nach vorne zu schauen und offen für neue Einflüsse zu sein. Mitte der siebziger Jahre haben wir dann begonnen, mit anderen Designern zu arbeiten. Viele von ihnen wie Jean-Charles de Castelbajac, Franco Moschino oder Guy Paulin waren noch sehr jung und unbekannt. Wir saßen zusammen an einem Tisch und sie haben die Zeichnungen direkt vor meinen Augen gemacht. Sie haben mir viel Energie gegeben und ich habe ihnen viel Energie gegeben. So arbeiten wir auch heute noch.</p>
<div id="attachment_7508" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7508" alt="Alba Clemente trägt den Mantel &quot;101801&quot;" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_max_mara8.png" width="470" height="664" /><p class="wp-caption-text">Alba Clemente trägt den Mantel &#8220;101801&#8243;</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Die Namen der Designer haben sie aber dennoch nicht kommuniziert. Erst mit der Wanderausstellung „Coats“, die ab 2006 in Berlin, Tokio, Peking und Moskau gezeigt wurde, haben Sie einen Einblick hinter die Kulissen gegeben. Wozu die Diskretion?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Weil das Design immer Teamarbeit ist. Es ist wichtig, dass wir unsere eigene Identität und unseren eigenen Stil behalten. Das ist das Prinzip von Max Mara. Wenn es abrupte Wechsel gibt, verliert man seine Identität und damit auch seine Erkennbarkeit. Das sagen wir auch allen Designern, mit denen wir arbeiten. In den meisten Unternehmen ist es normal, dass sich alles ändert, sobald ein neuer Manager oder anderer Chefdesigner kommt. Bei uns ist das anders. Wir erneuern uns, aber wir bleiben unserer Identität treu. Im Grunde steckt dahinter eine Loyalität gegenüber den Mitarbeitern. Wir arbeiten auch heute mit den besten Designern, aber nennen ihre Namen nicht. Dass Karl Lagerfeld oder Jean- Charles de Castelbajac für uns gearbeitet haben, ist schon eine Weile her. Darum können wir darüber sprechen. Auch heute besuche ich Modeschulen auf der ganzen Welt, um neue Talente zu finden. Das ist ein kontinuierlicher Prozess.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Max Mara zählt zu den erfolgreichsten</i> <i>Familienunternehmen Italiens. Mit 2.334</i> <i>eigenen Boutiquen und mehr als 10.000</i> <i>Multibrand-Stores hat die Max Mara</i> <i>Fashion Group im vergangenen Jahr</i> <i>einen Umsatz von 1,26 Milliarden Euro</i> <i>erwirtschaftet. Worin liegt der Schlüssel zum</i> <i>Erfolg?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"> Ich glaube, dass wir unsere Kundinnen sehr gut kennen. Bei jeder Kollektion versuche ich mir vorzustellen, was sie brauchen. Darum gehe ich auf Reisen immer in unsere Geschäfte. Das ist eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, was sich wo verkauft und was nicht. Die italienischen, französischen oder britischen Frauen haben ja nicht denselben Geschmack. Dennoch muss alles in einer Kollektion zusammenkommen. Ich denke, dass man nur dann gute Arbeit machen kann, wenn man den Markt versteht. Das unterscheidet uns auch von vielen anderen Designern, die eher für den Laufsteg oder die Bühne entwerfen. Bei Max Mara sind wir immer in der Realität. Natürlich zeigen wir auf unseren Modenschauen stärkere und fotogenere Stücke als in der übrigen Kollektion. Sie bilden sozusagen die Spitze des Eisbergs. Dennoch ist jedes Kleidungsstück, das auf den Laufstegen oder in unseren Kampagnen zu sehen ist, auch in unseren Geschäften zu finden.</p>
<div id="attachment_7504" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7504" alt="Kate Middleton in Max Mara; Credit: Getty Images" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_max_mara4.png" width="470" height="615" /><p class="wp-caption-text">Kate Middleton in Max Mara; Credit: Getty Images</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Sie haben sechs Jahrzehnte Modegeschichte erlebt. Wie blicken Sie auf diese Zeit zurück? Und welche Dekade ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?</i></h3>
<p style="text-align: justify;">Die achtziger Jahre waren sicherlich am kreativsten. Die Designer haben enorm viel Persönlichkeit und Stil eingebracht und in ihrem ganz eigenen Universum gearbeitet. Es ist schwer geworden, diese Art von Kreativität heute zu finden. Selbst die jungen Designer – das merke ich auch immer bei meinen Besuchen in den Modeschulen – sind oft sehr vorsichtig. Natürlich ist es schwer geworden, etwas wirkliches Neues zu zeigen, weil fast schon alles gemacht wurde.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Haben Sie deswegen auf dem Firmensitz in Reggio Emilia eine umfangreiche Vintage- Sammlung angesiedelt?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Das war sicher einer der Gründe. Wir haben ja schon alles gemacht, was man mit einem Mantel anstellen kann (lacht). Der eine Teil der Sammlung ist das historische Archiv von Max Mara mit 20.000 Mänteln von 1951 bis heute. Dazu kommen sämtliche Originalzeichnungen, Stoffe und die gesamte Kommunikation. Eben das, was zu einer Kollektion gehört. Der andere Teil ist ein Archiv von 50.000 Mänteln und Kleidungsstücken aus der Modegeschichte. Wenn sich unsere Designer von den dreißiger oder fünfziger Jahren inspirieren lassen wollen, können sie das anhand von Originalen tun. Anders als im Museum können sie sie anfassen und auch von innen betrachten. Ich denke, dass darin die Kultur der Mode liegt. Man muss die Vergangenheit kennen, um für die Zukunft entwerfen zu können.</p>
<div id="attachment_7502" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7502" alt="Freja Beha Erichsen fotografiert von Mario Sorrenti für Max Mara Herbst/Winter 2010-2011" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_max_mara2.png" width="470" height="827" /><p class="wp-caption-text">Freja Beha Erichsen fotografiert von Mario Sorrenti für Max Mara Herbst/Winter 2010-2011</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Für das Jugendlabel Max &amp; Co. Haben sie jüngst einen Mantel wieder aufgelegt, den Sie in den sechziger Jahren für die Linie „Pop“ entworfen haben. Wollen Sie das Archiv noch stärker für Reeditionen nutzen?</i></h3>
<p style="text-align: justify;">Wir spielen mit dem Gedanken. Aber für mich ist es schwierig, eine Entscheidung allein zu treffen. Natürlich habe ich Favoriten. Aber im Grunde liebe ich alle Mäntel. Der bessere Weg wäre sicher, wenn jemand von außerhalb durch unser Archiv geht und einige Stücke auswählt. Ich hatte das Glück, einmal mit Alber Elbaz zu arbeiten, bevor er zu Lanvin ging. Es müsste jemand von seinem Kaliber sein. Jemand, der ein zeitgemäßes und unfehlbares Auge hat. Wenn Alber Elbaz dazu bereit wäre, wäre das fantastisch! (lacht)</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wie es heißt, arbeiten Sie nicht nur als Kreativdirektorin und Designerin, sondern gehen manchmal sogar unter die Paparazzi. Auf offener Straße fotografieren Sie Frauen in Max- Mara-Mänteln &#8230;</i></h3>
<p style="text-align: justify;">Ja, das mache ich seit drei, vier Jahren. Es sind wirklich sehr viele Aufnahmen geworden. Ich habe schon acht Fotoalben gefüllt. Wenn mir eine Frau mit einem Max-Mara-Mantel entgegenkommt, hole ich schnell die Kamera heraus. Ich mache die Fotos aber mit einem fürchterlichen, alten Apparat. Bis ich den eingeschaltet habe, ist es oft schon zu spät (lacht). Einige Frauen halte ich auch an und frage, ob ich ein Foto von ihnen machen darf. Sie schauen dann immer ganz verwundert. Aber bisher hat noch keine abgelehnt.</p>
<div id="attachment_7501" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7501" alt="Max-Mara Firmensitz in der Via Fratelli Cervi, Reggio Emilia, 60er Jahre" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_max_mara1.png" width="470" height="334" /><p class="wp-caption-text">Max-Mara Firmensitz in der Via Fratelli Cervi, Reggio Emilia, 60er Jahre</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Sagen Sie ihnen, dass Sie den Mantel entworfen haben?</i></h3>
<p style="text-align: justify;">Nein, ich sage nur, dass ich bei Max Mara arbeite. Manchmal frage ich sie auch, wie ihnen der Mantel gefällt und beginne ein kleines Interview (lacht). Neulich hat mir eine Frau auf der Rue du Faubourg Saint-Honoré erzählt, wie glücklich sie mit ihrem Mantel ist. Das habe ich sofort auf das Foto geschrieben, um mich daran zu erinnern. Ich würde gern auch einige Bilder drucken lassen – allerdings nicht auf Hochglanzpapier, sondern eher auf dünnem Zeitungspapier. Ich denke, das ist eine wirklich schöne Geschichte, weil Frauen in jedem Alter dabei sind. Das ist Max Mara im wirklichen Leben.</p>
<div id="attachment_7503" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7503" alt="Broschüre der ersten Sportmax-Kollektion, Herbst/Winter 1969-1970" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_max_mara3.png" width="470" height="335" /><p class="wp-caption-text">Broschüre der ersten Sportmax-Kollektion, Herbst/Winter 1969-1970</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>In welchem Mantel sind Sie am häufigsten anzutreffen?</i></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich trage am liebsten etwas kürzere und sportlichere Mäntel. Vor allem das Modell „Rainwork“ gefällt mir, das ich 1995 mit Anna-Marie Beretta entwickelt habe. Wir behielten ihn für sieben Jahre in der Kollektion. Allerdings hat er sich nicht gut verkauft, weil er seiner Zeit ein wenig voraus war. Er hatte innen einen technischen Stoff und außen Kaschmir. Wenn es geregnet hat, konnte man ihn einfach umdrehen. Das war sicher der ungewöhnlichste Mantel, den wir bislang gemacht haben.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Vielen Dank für das Gespräch.</i></h3>
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		<title>Wellenbrecher</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 13:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boote & Yachten]]></category>
		<category><![CDATA[Motion]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Segel sind gesetzt, das kristallklare, blau schimmernde Wasser umfängt schäumend den Rumpf der Megayachten, die auf Hochtouren um den Rang segeln.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die Segel sind gesetzt, das kristallklare, blau schimmernde Wasser umfängt schäumend den Rumpf der Megayachten, die auf Hochtouren um den Rang segeln.</strong></p>
<div id="attachment_7454" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class=" wp-image-7454 " alt="Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013 Salperton Foto: Carlo Borlenghi" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM30_essences_wellenbrecher13-2.jpg" width="470" height="313" /><p class="wp-caption-text">Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013<br />Salperton<br />Foto: Carlo Borlenghi</p></div>
<p style="text-align: justify;">An der “Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta and Rendezvous 2013” nehmen nur die schnellsten, besten und größten Segelyachten teil. Dabei werden höchstens 30 Teilnehmer zugelassen, deren Yachten die Mindestlänge von 80 Fuß nicht unterschreiten dürfen. Es gilt das Motto: technische Perfektion im Einklang mit der Natur. Die eleganten schnittigen Mega-Yachten wie zum Beispiel die Perini oder die Holland Jachtbouw, Royal Huisman und die Sothern Wind, um nur einige der exklusiven Modelle zu nennen, gehen eine atemberaubende Symbiose mit der blauen karibischen See und der dramatischen Steilküste der Insel ein.</p>
<div id="attachment_7443" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class=" wp-image-7443 " alt="Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013 Virgin Islands Foto: Carlo Borlenghi" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM30_essences_wellenbrecher1.jpg" width="470" height="313" /><p class="wp-caption-text">Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013<br />Virgin Islands<br />Foto: Carlo Borlenghi</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Virgin Gorda Island gehört zu den Britischen Jungferninseln, die Christoph Columbus als „The fat Virgin“ bezeichnete, da die Inselgruppe von der Ferne wie eine wohlbeleibte, liegende Dame aussieht.</p>
<div id="attachment_7475" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class=" wp-image-7475 " alt="Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013 Dockside Foto: Carlo Borlenghi" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM30_essences_wellenbrecher33.jpg" width="470" height="640" /><p class="wp-caption-text">Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013<br />Dockside<br />Foto: Carlo Borlenghi</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dort wo Columbus schon segelte, hat vor wenigen Jahren der bekannte Yacht Club Costa Smeralda &#8211; kurz YCCS &#8211; eine hochwertige Hafendependance errichtet. Die Koordinaten dieses Seglerparadieses lauten 18º 29.564&#8242; N 0.64º 21.662&#8242; W. Der Hafen gehört zu den sichersten natürlichen Anlegeplätzen in der Karibik und bietet alle erdenklichen Annehmlichkeiten &#8211; inklusive italienischem Spitzenkoch. Ein geschützter Ankerplatz, frei von jedweder Brandung und ausgerichtet für Yachten bis zu 300 Fuß.</p>
<div id="attachment_7474" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class=" wp-image-7474   " title="Der Hafen mit dem auf einer Anhöhe gelegenen Clubhaus des Yacht Club Costa Smeralda. Foto: Carlo Borlenghi" alt="" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM30_essences_wellenbrecher32.jpg" width="470" height="313" /><p class="wp-caption-text">Der Hafen mit dem auf einer Anhöhe gelegenen Clubhaus des Yacht Club Costa Smeralda. Foto: Carlo Borlenghi</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die 267 Meter langen Stege sind in einer T-Form angelegt, das elegante Clubhouse des Yacht Club Costa Smeralda liegt auf einer Anhöhe, die einen grandiosen Blick auf Bucht und Yachten gewährt. Die Umgebung offeriert die besten Tauch- und Fischerbedingungen und &#8211; natürlich &#8211; exzellente<a name="13ed13cef33d3717_13e37ec0a460cca6_13e37e04115cbfa0__GoBack"></a> <wbr />Segelvoraussetzungen.</p>
<div id="attachment_7471" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class=" wp-image-7471   " alt="Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013 Unfurled and P2 Foto: Carlo Borlenghi" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM30_essences_wellenbrecher29.jpg" width="470" height="700" /><p class="wp-caption-text">Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013<br />Unfurled and P2<br />Foto: Carlo Borlenghi</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ein perfekter Ort also, um diese  großartige  Segelregatta zum dritten mal auszurichten. Drei Tage lang, vom 20. bis 23.März 2013, traten die Megayachten gegeneinander an und kreuzten die Karibische See bei einer optimalen Brise von 10 bis 12 Knoten.</p>
<div id="attachment_7473" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class=" wp-image-7473 " alt="Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013 Cape Arrow Foto: Carlo Borlenghi" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM30_essences_wellenbrecher31.jpg" width="470" height="313" /><p class="wp-caption-text">Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013<br />Cape Arrow<br />Foto: Carlo Borlenghi</p></div>
<p style="text-align: justify;"> Auch der Hauptsponsor Pier Luigi Loro Piana samt Sohn segelte mit seiner mannstarken Crew auf der Cape Arrow (Southern Wind 100 ft). Zwar gewann die Salperton mit Barry Houghton die YCCS Trophy 2013, die Cape Arrow aber ging nur mit wenigen Sekunden Abstand als Dritter ins Ziel. Die beiden Brüder Sergio und Pier Luigi Loro Piana sind nicht nur selbst begeisterte Segler, sondern haben dem seit 1924 bestehenden Unternehmen ihren eigenen Stempel aufgesetzt.</p>
<div id="attachment_7453" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class=" wp-image-7453 " alt="Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013 Salperton Foto: Carlo Borlenghi" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM30_essences_wellenbrecher12.jpg" width="470" height="313" /><p class="wp-caption-text">Loro Piana Caribbean Superyacht Regatta &amp; Rendezvous 2013<br />Salperton<br />Foto: Carlo Borlenghi</p></div>
<p style="text-align: justify;">In den Anfängen lediglich auf die Herstellung hochwertiger Fasern spezialisiert, ist Loro Piana jetzt auch bekannt für hochwertigste Sportbekleidung. Selbstverständlich wurde auch ihre Crew mit der leichten, eleganten Funktionskleidung ausgestattet. Unlängst kreiert und produziert das Unternehmen auch Yachten-Interieur aus hochwertigem Kaschmir und Leinen. Von großer Beliebtheit erfreut sich vor allem der exquisite Kaschmirteppich, der aus ungefärbten, reinen Fasern besteht. Barfuß auf purem Kaschmir, läuft man zwar nicht über Wasser &#8211; aber vielleicht wie auf Wolken.</p>
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		<title>Drei Mal Hoch</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 12:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Familie Frescobaldi ist etwas ganz Besonderes und das nicht nur weil sie die besten Weine Italiens produzieren, sondern insbesondere wegen der gelassenen Stärke, die jeder verspürt, der mit ihnen umgeht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Familie Frescobaldi ist etwas ganz Besonderes und das nicht nur weil sie die besten Weine Italiens produzieren, sondern insbesondere wegen der gelassenen Stärke, die jeder verspürt, der mit ihnen umgeht. Wie ist es möglich, dass eine Familie über 30 Generationen alle Irrungen und Wirrungen übersteht, ein sehr erfolgreiches Familienunternehmen aufbaut, dass nie andere Besitzer hatte und gemeinsam mit sieben Familienzweigen in dem alten Palazzo in Florenz lebt und arbeitet. Das könnte ein modernes Lebenskonzept sein, wäre es nicht hunderte Jahre alt. Geschichten und Anekdoten gibt es viele, alle in den Archiven der Familie aufbewahrt. Die Vergangenheit ist den Frescobaldis stets präsent, ohne zu wichtig genommen zu werden &#8211; jeder Raum des Palazzo ist voller Geschichten.</p>
<div id="attachment_7435" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7435" alt="Vittorio, Ferdinando, Leonardo, 1986" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_frescobaldi9.jpg" width="470" height="586" /><p class="wp-caption-text">Vittorio, Ferdinando, Leonardo, 1986</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die großen Vorfahren schauen zuweilen lächelnd oder sehr ernst von den leuchtend roten Wänden herab. Kunst und wertvolles Kunsthandwerk komplettiert diese fast irreale Kulisse. Die Geschichte ist geprägt von einer engen Bindung zur Kirche und zur Kunst, aber auch von Fehden und Skurrilitäten. Eine sehr charmante Geschichte ereignete sich im 17. Jahrhundert, als im Palazzo mit viel Wein eine sehr exzessive Party gefeiert wurde und die ganze Gesellschaft am Ende der Party nahezu ohne Bekleidung feierte. Das kam den Frescobaldis teuer zu stehen, denn die Kirche war „not amused“ und strafte die Familie mit kirchenverbot. Erst der Bau und die Finanzierung etlicher Kirchen konnten die erzürnten Kirchenvertreter beruhigen und das kleine Türchen im Garten des Palazzo, zur Kirche Santo Spirito stand wieder offen. Wie also definiert sich eine Familie, die ganz offensichtlich Teil dieser grandiosen Historie ist und doch in aller Bescheidenheit die Gegenwart lebt. Wir lassen sie heute zu Wort kommen.</p>
<div id="attachment_7434" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7434" alt="Marchese Lamberto, Erfinder der Marke Luce mit seinem Hund Brunello (wie sollte er auch anders heißen...). Foto: George Tatge" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_frescobaldi6.jpg" width="470" height="438" /><p class="wp-caption-text">Marchese Lamberto, Erfinder der Marke Luce mit seinem Hund Brunello (wie sollte er auch anders heißen&#8230;). Foto: George Tatge</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Was denken Sie hat die Familie Frescobaldi über so viele Generationen stark gemacht?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich denke, die Zugehörigkeit zu unserer Stadt, der Respekt und das Wissen. Hinter jedem Erfolg steht ein Misserfolg. Und Misserfolge dienen dazu stärker zu werden und an ihnen zu wachsen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wie bewerten Sie die Rolle der Frauen in der Familie Frescobaldi?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich habe da eine spezielle Erfahrung gemacht. Mein Vater und meine Mutter, die schon seit über 50 Jahren verheiratet sind, haben immer alles zusammen gemacht. Meine Mutter war und ist eine sehr aktive Frau und hat gute Verbindungen in die ganze Welt. Sie ist auch Teilhaber der Firma und beide sind immer ein Vorbild für uns gewesen. Das Feingefühl einer Frau ist immer besser als das des Mannes.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wo sehen Sie ihre Firma und Familie in 20 Jahren?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich hoffe, dass wir uns in den nächsten 20 Jahren weiterentwickeln. Man muss die eigene Philosophie mit den Mitarbeitern leben und präsent sein.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Was ist das besondere Geheimnis der Qualität Ihrer Weine, die Lagen, die Menschen oder das Wissen über Generationen?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich denke es sind mehrere Dinge gleichzeitig. Die Vergangenheit hat uns den Weg gewiesen und wir versuchten stets diese zu verbessern. Unser Ziel ist es immer von unseren eigenen Weinstöcken abhängig zu sein. Dies ist wichtig für die Herstellung von Weinen, die eine eigene Identität haben. Es reicht nicht aus guten Wein zu machen, er braucht eine Wesenseinheit, eine Seele.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>In welchem Alter haben Sie selbst begonnen das erste Mal Wein zu trinken?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Daran erinnere ich mich gut, da es sehr viel war und ich ohnmächtig wurde. Ich war damals 6 Jahre alt und wir hatten ein Fest zu Hause. Ein Angestellter sagte dann später: “Ich konnte dem Sohn vom Chef doch kein Wasser geben“. Ich hatte das Glück auf dem Land groß zu werden und ab und zu ging ich mit einem Freund in den Weinkeller. Früh habe ich verstanden, dass man Wein nur in kleinen Mengen genießen sollte. Das Verständnis für den Rebensaft kam erst später. Man muss den Gaumen trainieren wie ein Sportler, umso mehr man probiert, umso mehr weiß und lernt man.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Sie sind die 30. Generation Ihrer Familie. Ist das eine schwere Last?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Es ist eine schwere Last wenn du unter Druck gesetzt wirst. Meine Eltern hatten immer ein gutes Gefühl dafür nach vorne zu schauen. Sie haben nie wirklich in der Vergangenheit gelebt. Die Vergangenheit kann dir eine Richtung weisen aber man sollte nicht in der Vergangenheit leben. Meine Aufgabe ist es etwas hinzuzufügen. Die Familie ist wie eine alte Uhr die aufgezogen werden muss, sonst stoppt sie. Ich versuche immer in die Zukunft zu schauen und den vergangenen Generationen dankbar zu sein, dass sie die Dinge über so lange Zeit gut am Laufen hielten.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Was ist das Besondere an Ihrer Person, das Sie Ihrem Unternehmen und Ihrer Familie geben können?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich hatte Glück zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Als ich Ende 20 war, hatte ich die Chance persönlich für den Wein Luce tätig zu werden. Ich habe diesen Wein in Zusammenarbeit mit der Familie Mondavi erschaffen. Das war etwas völlig neues und ist mittlerweile 20 Jahre her. Ich habe viel Energie in diesen Wein investiert und habe versucht ein besseres Produkt zu erschaffen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>War es das erste Wein Joint Venture Unternehmen in Italien?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Es war nicht nur eines der ersten Joint Venture Unternehmen Italiens, sondern auch weltweit. Diese partnerschaftlichen Projekte sind eine sehr delikate Sache. Es ist eine 50/50 Partnerschaft. Keiner kann den Anderen wirklich kontrollieren, man muss seinem Partner sehr vertrauen können. Tatsache ist, dass es die einzige Partnerschaft in der Weinindustrie war, angefangen beim Land bis zum Vertrieb.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Mögen Sie Bier genauso gerne wie Wein?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Nein, es ist ein großer Unterschied. Ich fange an Bier mehr zu schätzen als ich es vorher tat. Es gibt einige kleine Brauereien die sehr gutes Bier machen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wann genießen Sie es ein Glas Wein zu trinken?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Normalerweise antworte ich, dass jede Zeit die beste ist um Wein zu trinken. Aber um ehrlich zu sein, trinke ich nie allein, nur wenn ich in Gesellschaft bin. Wenn man sich in Gesellschaft befindet gibt es nichts besseres, als eine Flasche Wein zu nehmen und sich die Etikette anzusehen. Dabei ist wichtig auf ein gutes Glas zu achten.</p>
<div id="attachment_7433" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7433" alt="Marchese Leonardo, der aktuelle Präsident des Unternehmens Frescobaldi, welcher als sehr innovativ und vorausschauend gilt." src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_frescobaldi5.jpg" width="470" height="628" /><p class="wp-caption-text">Marchese Leonardo, der aktuelle Präsident des Unternehmens Frescobaldi, welcher als sehr innovativ und vorausschauend gilt.</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wie lebt es sich mit sieben Familienzweigen in einem Palazzo?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Wir leben alle zusammen im Palazzo Frescobaldi, welcher im 16. Jahrhundert von meiner Familie gebaut wurde. Von dort haben wir einen wunderbaren Blick auf die Basilikata Santo Spirito. Die Hälfte dieser Kirche wurde auf einem Grundstück gebaut, das meine Familie dem Augustiner Kloster gespendet hat. Aufgrund dieser Spende hat meine Familie einen eigenen Zugang zur Kirche erhalten. Ich erinnere mich dass wir deshalb als Kinder nie die Messe versäumen durften.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Bedarf es einer besonderen Disziplin ein so enges Familienkonzept zu leben</i>?</h3>
<p style="text-align: justify;">Unsere Eltern haben uns als Kindern Disziplin gelehrt, was heute noch sehr wichtig ist. Wir haben gelernt zuzuhören und nicht dazwischen zu reden.</p>
<p style="text-align: justify;"><i>Gibt es einen Familienleitspruch?</i></p>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Wir haben kein besonderes Motto, für uns zählen die Ergebnisse. Wir haben immer viel gearbeitet. Auch an den Wochenenden haben wir nur über die Arbeit geredet. Der Respekt hat uns ermöglicht einen erfolgreichen Weg zu gehen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Welche Generation oder welche Geschichte hat Sie dabei besonders gefesselt?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich bin die 29. Generation und jede Generation hatte wichtige Persönlichkeiten. Besonders erinnere ich mich an einen unserer Vorfahren, welcher eine das vortreffliche Ziel verfolgte, unbekannte Weinsorten wie den Chardonnay, den Pomino Weißwein, Cabernet Sauvignon, Merlot und unseren großartigen Wein, den Mormoreto, in die Toskana zu holen. All das ist mehr als 150 Jahre her und er war ein echter Visionär. Zu dieser Zeit war das Interesse an der Qualität des Weines noch unbekannt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wie bewerten Sie die Rolle der Frauen in der Familie Frescobaldi?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Auch hier gibt es viele wichtige Persönlichkeiten, an eine erinnere ich mich ganz besonders. Sie war die Ehefrau eines unserer Vorfahren im 15. Jahrhundert, sie gebar 52 Kinder, nie weniger als 3 pro Geburt. Es gab Zeiten in denen die Frescobaldi mit den Medicis kein gutes Verhältnis hatten, welches sich glücklicherweise dank einiger Ehefrauen der Frescobaldi besserte. Die Frauen haben in unserer Familie immer eine große Rolle gespielt. Sie sind das kommunizierende Element. Ich erinnere mich an den Besuch von Prinz Charles und Königin Beatrix der Niederlande vor 20 Jahren, was dazu beitrug dass die Familie Frescobaldi von sich reden machte.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Ihre Vorfahren sind eng mit der Stadtentwicklung von Florenz verbunden. Welcher Ihrer Vorfahren hat Florenz den größten Stempel aufgesetzt und wodurch?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Lamberto Frescobaldi erbaute im Jahr 1200 die erste Brücke über den Fluss Arno. Auch mein Namensvetter Leonardo Frescobaldi (1482) lieh der englischen Krone 60. 000 Gulden und erhielt so wichtige Privilegien in England. Er schaffte es das Geld zurück zu bekommen, was damals nicht so einfach war. Zu dieser Zeit (1500) wurde auch Thomas Cromwell in London von der Familie angestellt und machte die Familie mit Heinrich 8. bekannt, der dann das Geld nicht nur zurückzahlte, sondern auch zukünftig seinen Wein bei unserer Familie bezog. Bereits zu dieser Zeit war unsere Weinproduktion sehr wichtig. Nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch die Tatsache das zu dieser Zeit unser Wein am Englischen Königshof getrunken wurde.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>In welchem Alter haben Sie selbst begonnen das erste Mal Wein zu trinken?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich war ungefähr 10, 11 Jahre alt als man mich zum ersten Mal Wein probieren ließ, später tranken wir lieber allein, was lustiger war.</p>
<div id="attachment_7431" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7431" alt="Marchese Ferdinando ist Kommunikator der Frescobaldis. Er vertritt die Familie in Bezug auf Social Networking. Foto: George Tatge" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_frescobaldi3.jpg" width="470" height="430" /><p class="wp-caption-text">Marchese Ferdinando ist Kommunikator der Frescobaldis. Er vertritt die Familie in Bezug auf Social Networking. Foto: George Tatge</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Sie waren immer sehr eng mit der Kirche verbunden, hat sich dies im Laufe der Zeit verändert?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Wir sind immer noch sehr mit der Kirche verbunden. Wir sind gute Katholiken. Das ist etwas, was wir uns auch von den nachfolgenden Genrerationen wünschen würden.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Sie und Ihre beiden Brüder sind verantwortlich für ihr Unternehmen und arbeiten schon lange zusammen. Sind Sie immer einer Meinung?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Natürlich haben meine Brüder und ich, aber auch die neuen Generationen unterschiedliche Meinungen. Ich denke es ist wichtig, dass jeder seine Verantwortung trägt, anstatt alles zu diskutieren. Wir sehen uns das Ergebnis am Ende des Jahres an. Es ist wichtig, dass jedes Familienmitglied seine Zuständigkeit hat.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Was wird sich Ihrer Meinung nach in den nächsten 20 Jahren im Un</i>terneh<i>men und Familie ändern?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Die wichtigen Werte müssen beibehalten werden. Die Frescobaldis sind Weinbauern. Wenn die Leute von Frescobaldi reden, sprechen sie von der Toskana. Wir möchten als toskanische Weinhersteller bekannt sein, die hervorragenden Wein machen. Wir haben kürzlich ein Unternehmen entwickelt, welches Weinbars und Restaurants in vielen italienischen und ausländischen Städten verantwortet.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Warum sind toskanische Weine so erfolgreich?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Unser fantastisches Wetter erlaubt es uns, sehr guten und natürlichen Wein zu produzieren. In der Toskana darf dem Wein kein Zucker zugesetzt werden. Es ist aufgrund des Wetters nicht nötig, wie zum Beispiel in der Bourgogne oder in Bordeaux.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wie leben alle gemeinsam in einem Palazzo, was bedeutet das für Sie?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Wir sitzen oft abends zusammen und essen miteinander. Wenn ich alleine bin, gehe ich bei Leonardo oder Vittorio vorbei und wir verbringen dann Zeit miteinander.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Könnten Sie sich vorstellen an einem anderen Ort oder in einer anderen Stadt zu leben?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Es gibt tausend schöne Städte in denen ich mir vorstellen könnte zu leben, wie zum Beispiel New York mit seiner Lebenskraft, oder die Kultur in Paris, wobei allerdings das Kommunizieren mit den Franzosen nicht sehr simpel ist. In London ist es einfacher. Wenn ich nicht in Florenz leben würde und die Wahl hätte, würde ich wahrscheinlich weiter in Italien wohnen. Italien ist ein gesegnetes, wunderschönes Land, trotz seiner ganzen Schwierigkeiten. Man müsste mehrere Leben leben um verschiedene Plätze bewohnen zu können.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Welche ist Ihre größte Leidenschaft?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>In erster Linie ist es die Zusammenarbeit mit der Familie und meinen Brüdern in unserer Firma, die das Herzstück darstellt. Wir sind ein Team. Untereinander herrscht große Harmonie und es ist eine Freude ins Büro zu gehen. Mein Bruder Vittorio hat die Firma über Jahre geleitet, aber jeder von uns hat seinen Teil dazu beigetragen. Es ist wie bei den Fußballmannschaften. Sehen sie sich Teams wie Mailand und Barcelona an, eine Sinfonie von Spielern, jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe und so ergänzt man sich gegenseitig.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Ich habe gehört Ihre andere große Leidenschaft ist der Motorsport. Sie waren lange Zeit Rennfahrer, existiert </i><i>diese Leidenschaft immer noch?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Mit der Zeit ändern sich Dinge und werden weniger. Aber ich habe wunderbare Erinnerungen an diese Zeit und es war eine positive Erfahrung. Auch wenn diese durch den tragischen Unfalltod unseres Bruders während eines Autorennens überschattet wurde. Ich glaube dass der Sport eine große Schule des Lebens ist. Sich einem Rennen zu stellen und zu gewinnen, ist eine Herausforderung. Der Sport hat mir Wettbewerbsverständnis beigebracht und die Akzeptanz für Niederlagen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Man muss viel Mut haben um Rennen zu fahren. Haben Sie je vor irgendetwas Angst gehabt?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Keine Angst zu haben, bedeutet verantwortungslos zu sein. Da ich das Leben und mich selbst liebe, habe ich immer versucht zu gewinnen, dabei aber vorsichtig zu sein.</p>
<div id="attachment_7430" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7430" alt="Foto: George Tatge" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_frescobaldi2.jpg" width="470" height="622" /><p class="wp-caption-text">Foto: George Tatge</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wie leben alle gemeinsam in dem Familienstammsitz mitten in Florenz. Wie gehen Sie damit um?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Das ist schwer zu beantworten. Wir haben Glück, das Rezept eines guten Familienzusammenhalts zu kennen, das bedeutet offen und ehrlich miteinander zu sein und den Willen diesen Zusammenhalt zu leben. Das ist besonders in schwierigen Zeiten von Bedeutung. Man muss sich dann eine Firma wie einen Kranken vorstellen der Masern hat, ich nenne dies Wachstumskrankheit. Die Familie muss dann einsehen, dass man einen schwierigen Moment durchlebt, der aber zum Größerwerden einer Firma dazu gehört. Die meisten von uns leben gemeinsam auf dem Familiensitz in Florenz. Unser Unternehmen ist stark gewachsen und die Familie hat ihren Platz darin. Es ist wie in einer Fußballmannschaft, es reicht nicht aus, den Sohn eines guten Spielers im Team zu haben, sondern die Mannschaft braucht eine Vielzahl an fähigen Spielern.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Bedarf es einer besonderen Disziplin ein so enges Familienkonzept zu leben?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Wenn man eng zusammenlebt, braucht man klare, für alle geltende Regeln, Respekt und Disziplin. Wenn einer von uns Hilfe braucht, sind wir alle für ihn da.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Andere ehemalige Widersacher wie die Medici sind längst nicht mehr da und als Familie präsent. Was denken Sie woran das liegt?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Einige Familien schaffen das, andere nicht. Die Familie der Medici war damals sehr wichtig und es gab sie über einen langen Zeitraum. Unsere Familien waren anfangs verstritten, da die Medicis als neureich und traditionslos galten, später gab es dann auch Zusammenhalt und Gemeinschaft unter den Familien, man half sich wenn einer in Schwierigkeiten war.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wie bewerten Sie die Rolle der Frauen in der Familie Frescobaldi?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Die Frauen unserer Familie haben immer eine wichtige Rolle gespielt. Ich selbst habe sehr viel Glück mit meiner Frau Bona gehabt. Sie ist ein außergewöhnlicher Mensch, der sich mit großem Geschick um die Familie gekümmert hat. Es ist wie in dem Sprichwort „Hinter einem erfolgreichen Mann steht immer eine ganz besondere Frau. Aber hinter einer erfolgreichen Frau steht nicht immer ein „besonderer Mann.“</p>
<div id="attachment_7428" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7428" alt="Marchese Vittorio prägte viele Jahrzehnte das Unternehmen, durch unermüdlichen Arbeitseinsatz. Foto: George Tatge" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM_30_108-117-12.jpg" width="470" height="347" /><p class="wp-caption-text">Marchese Vittorio prägte viele Jahrzehnte das Unternehmen, durch unermüdlichen Arbeitseinsatz. Foto: George Tatge</p></div>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Was lieben Sie besonders an Florenz?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Florenz ist unsere Stadt, wir lieben sie und wir ertragen ihre kleinen Schwächen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Gibt es einen oder mehrere Plätze in Florenz, die Sie selbst als ganz besonders empfinden?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Florenz ist voller wunderschöner Plätze. Ich hatte leider nie viel Zeit um mir darüber Gedanken zu machen. Wir haben viele schöne Brücken, die Piazza Michelangelo mit dem Blick auf Florenz. Oder die Basilikata von Santo Spirito, welche von dem Architekten Filippo Brunelleschi erbaut wurde.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wie hat sich die Firma und die Familie im Laufe der Zeit verändert?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Die Familie wird immer größer, wir waren viele Geschwister und haben dadurch viele Enkel und Urenkel. Das Unternehmen wuchs nicht in der gleichen Proportion, da müssen wir noch dran arbeiten.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Was ist das besondere Geheimnis der Qualität Ihrer Weine, die Lagen, die Menschen, das Wissen über Generationen?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Wie sie wissen hängt der Erfolg von mehreren Faktoren ab. Dazu gehört viel technisches Wissen, große Aufmerksamkeit, Fantasie und natürlich auch etwas Glück. Man muss bei jeder Ernte sehr kritisch sein und man versucht sich stetig zu verbessern.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>In welchem Alter haben Sie selbst begonnen das erste Mal Wein zu trinken?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Das ist lange her. Wir durften damals auf dem Land schon als Kinder Wein kosten, manchmal auf einem Löffel Zucker.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Welche Person in Ihrer Familie war für Ihre Entwicklung besonders prägend?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Wir waren 7 Kinder, mein Vater arbeitete viel und in diesen Zeiten gab es Gouvernanten und Lehrer. Wir waren sehr gut durchorganisiert. Heute sind die Kinder viel umsorgter, ab einem bestimmten Alter mussten wir mit den Dingen alleine zu Recht kommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Gibt es ein Symbol das nur für Florenz steht? Oder irgendetwas, dass es nur </i><i>in Florenz gibt?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Die alten Florentiner! Mit ihrem eigensinnigen Humor, den nur sie verstehen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Sie machen Ihre Arbeit schon sehr lange, wie lange genau?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich habe 1953 meinen Abschluss in Agrarwissenschaften gemacht, als mein Vater mich bat ihn in unserem Unternehmen zu unterstützen. Damals hatte ich bereits ein gutes Jobangebot für eine Firma in Paris. Als es meinem Vater gesundheitlich schlechter ging, entschloss ich mich in Florenz zu bleiben. Da gab es keine Diskussion. Als mein Vater 1959 starb, übernahm ich das Unternehmen. Damals produzierten wir hauptsächlich Milch und Fleisch, besaßen aber bereits eine lange Weintradition und stellten kleine Mengen guten Weines her. Später spezialisierten wir uns dann auf die Weinherstellung.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Was denken Sie über die momentane politische Situation in Italien?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Es ist ein großes Durcheinander, viele haben noch nicht verstanden, dass sich die Zeiten und die Welt verändert haben. Italien ist nicht so wohlhabend genug, um die Sozialpolitik so großzügig aufrecht zu erhalten. Wir müssen begreifen, dass wir am globalen Markt konkurrieren müssen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Sie haben sich ein bisschen aus dem Geschäft zurückgezogen und Ihr Sohn hat mehr Verantwortung, worauf setzen Sie Ihren Fokus?</i></h3>
<p style="text-align: justify;"><i> </i>Ich bin immer noch im Boot, trage aber schlichtweg weniger Verantwortung. Es hängt jetzt von der jüngeren Generation mit mehr Energie ab. Sie bringen neue Ideen ein, ich kann ihnen Ratschläge geben wenn sie Hilfe brauchen, sie müssen jedoch auch ihren eigenen Weg finden.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><i>Wir bedanken uns sehr für die Zeit der Marchesi de‘ Frescobaldi.</i></h3>
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		<title>Italian Softies</title>
		<link>http://www.quality-magazine.ch/2013/05/23/italian-softies/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 10:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Was Stil von Mode unterscheidet, ist die Qualität”, äußerte einst Giorgio Armani. Drei italienische Designer, Newcomer auf dem internationalen Mode-Parkett, kreieren in ihren Ateliers exakt diese Qualität. Und das ausgesprochen erfolgreich.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Was Stil von Mode unterscheidet, ist die Qualität”, äußerte einst Giorgio Armani. Drei italienische Designer, Newcomer auf dem internationalen Mode-Parkett, kreieren in ihren Ateliers exakt diese Qualität. Und das ausgesprochen erfolgreich.</strong></p>
<h2>Francesco Scognamiglio</h2>
<div id="attachment_7543" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7543" alt="Francesco Scognamiglio" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_italian_portrait_neu2.jpg" width="470" height="627" /><p class="wp-caption-text">Francesco Scognamiglio</p></div>
<p style="text-align: justify;">Keine Stadt Italiens ist so von Mythen und Fantasie geprägt wie Pompeji. Sie gewährt uns Einblick in das Verborgene und fördert auch bei den Kindern dieser Stadt eine besondere Empathie, wie Francesco Scognamiglio mit seinem Einzug in die internationale Modewelt unter Beweis stellt. Wie bei vielen Jungdesignern ist der Traum von einem eigenen Label die stärkste Antriebskraft, doch davor liegt oft ein langer und zuweilen mühseliger Weg.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7409" alt="QM_30_76-83-7" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM_30_76-83-7.png" width="470" height="632" /></p>
<p style="text-align: justify;">Seine Laufbahn begann Francesco Scognamiglio am Istituto Superiore di Design in Neapel, welches er 1998 erfolgreich abschloss. Seine Muse und enge Freundin wurde die bekannteste Donna Italiens, Donatella Versace. Schon damals hatte der junge Mann Ziele und Träume und erfüllte sich den ersten mit einer eigenen Marke, die seinen Namen trägt. Über die Freundschaft hinaus führten sie auch eine berufliche Beziehung, die sich im Jahr 1999 löste, als Scognamiglio seiner Unternehmensgründung und eigenen Linie widmete. Im Jahr darauf debütierte er mit einer ersten Couture-Schau im berühmten Palazzo Barberini in Rom, begleitet von tobendem Applaus und der Aufmerksamkeit von Modewelt und Presse. Francesco Scognamiglio ist ein Avantgardist, der dennoch klassische Schnittführung wertschätzt. Bei der Präsentation seiner Herbst-/Winterkollektion interpretierte er den Garçonne-Stil mit Rüschenblusen und pelzbesetzten Mantelkleidern, ergänzt durch tief dekolletierte, transparente Roben mit floralen Bestickungen. Auch die eleganten Umhänge der Saison 2013/2014 erinnern an überlange Pelerinen und lassen erkennen, dass er experimentelle Kreationen mit feinster Schnittkunst zu kombinieren weiß. Ein Insidertipp ist er seit einigen Jahren auch für internationale Berühmtheiten wie Lady Gaga, Madonna und Marpessa Hennink und peu à peu, oder besser poco per volta, wächst sein Bekanntheitsgrad in der weiten Welt.</p>
<h2>Marco de Vincenzo</h2>
<div id="attachment_7542" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7542" alt="Marco de Vincenzo" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_italian_portrait_neu1.jpg" width="470" height="705" /><p class="wp-caption-text">Marco de Vincenzo</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich in der Front Row Pradaschuhe an Gucciheels aneinanderreihen, dann präsentiert Marco de Vincenzo seine Kollektion. Auf den ersten Blick ein Minimalist in Vollendung, ist de Vincenzo ein Könner in Sachen Stoffwahl, Schnitt und Detail. Vortrefflich wie er ist, könnte er wohl so manchem Lehrherren noch einiges beibringen. In der aktuellen Kollektion schafft er einen unerwarteten Bruch seiner bekannten Kreationen. Fast erfindet er sich neu mit seinen klinischen Outfits, die er überwiegend in der geraden H-Linie inszeniert. Doch ein Marco de Vincenzo bleibt seiner Raffinesse treu und legt das Augenmerk auf Kleidungsstücke aus Baumwollpopeline und Strickjersey mit Chiaroscuroeffekten sowie handbemalten Tierhäuten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7410" alt="QM_30_76-83-9" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM_30_76-83-9.png" width="470" height="626" /></p>
<p style="text-align: justify;">Seinen sizilianischen Background verbirgt er fast, steht der Hell-Dunkel-Kontrast der Linie doch konträr mit der süditalienischen Vorliebe für figurbetonte und farbenreiche Sommermode. Zwölf Jahre war er als kreativer Kopf des Accessoire-Departments im Hause Fendi in Rom engagiert, wo seine Sensibilität für das Pelzhandwerk geschult wurde. Neben Silvia Fendi wirkt er immer noch als Designer des Hauses im Bereich der Lederwaren. Erst 2009 gründete er seine eigene Marke, von der sich längst einstimmig behaupten lässt, dass der Designer seine eigene Stilführung besitzt und ab und an für Überraschungen gut ist. Marco de Vincenzo ist ein wahrhaftiger Up-and-comer Italiens.</p>
<h2>Andrea Incontri</h2>
<div id="attachment_7544" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7544" alt="Andrea Incontri" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_italian_portrait_neu3.jpg" width="470" height="705" /><p class="wp-caption-text">Andrea Incontri</p></div>
<p style="text-align: justify;">Andrea Incontri liebt die Welt des Designs. Er schloss sein Architekturstudium in Mailand ab und weiß um die Wichtigkeit der Verbindungen verschiedenster Bereiche, wie Produktdesign, Film und Kunst. Neben dem Gespür für das gestaltete Objekt, besitzt er ein ebenso klares Verständnis für das auszuübende Handwerk und die Schneiderkunst an sich. Schon im Studium war sein kreatives Interesse fächerübergreifend und beschränkte sich nie allein auf die Architektur, dementsprechend beschreibt er sich selbst eher als eine Art Produktentwickler. Vor drei Jahren gewann er den Wettbewerb um den Who Is On Next Award im Rahmen der UOMO 2010, was ihn in Kontakt mit zahlreichen Modegrößen brachte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7413" alt="QM_30_76-83-12" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/QM_30_76-83-12.png" width="470" height="628" /></p>
<p>Andrea Incontri ist zudem Mitglied des Designquartetts bei der italienischen Modemarke Trussardi und übernahm dort im Jahr 2011 die Leitung des Accessoirebereichs. Inspiration erlangt er durch die klassische Damen- und Herrenmode und beginnt seinen Designprozess stets im Sinne der Funktionalität. Insbesondere gilt seine Leidenschaft jedoch auch den Schuhen und Taschen seiner Linie. Speziell diese bringt Incontri durch Form- und Farbgebung zur Geltung und verleiht ihnen das Potenzial zu zukünftigen Modeklassikern. Diese Saison entwirft der Italiener pastellfarbene Schuhe und Taschen, die zwar ganz ohne spielerische Details durch ungewöhnliche Farb- und Formwahl überraschen. Auch den Ridicule aus dem 18. Jahrhundert interpretiert der Designer komplett neu und bringt ihn mondän und modern zur Geltung. Stetig wächst Andrea Incontris Marke, längst schon bleiben auch Persönlichkeiten wie Anna Dello Russo oder Riccardo Grassi seinen Schauen nicht fern.</p>
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		<title>Willkommen in Walhalla</title>
		<link>http://www.quality-magazine.ch/2013/05/23/willkommen-in-walhalla/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 10:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>

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		<description><![CDATA["Willkommen in Walhalla" - Fotograf Florian Harrer begeistert in Quality 'Bella Moda' mit mystischer Eleganz.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Fotograf: Florian Harrer</h3>
<h3>Hair &amp; Make-Up: Dorothee Meyer</h3>
<h3>Styling: Susanne Marx</h3>
<h3>Model: Alexa (Miha Modelmanagement)</h3>
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<div id="attachment_7391" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7391" alt="Dress: MARCEL OSTERTAG Trouser: DAWID TOMASZEWSKI" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_walhalla5.jpg" width="470" height="597" /><p class="wp-caption-text">Dress: MARCEL OSTERTAG<br />Trouser: DAWID TOMASZEWSKI</p></div>
<div id="attachment_7392" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7392" alt="Headdress: SUSANNE MARX COUTURE Top: COS" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_walhalla6.jpg" width="470" height="619" /><p class="wp-caption-text">Headdress: SUSANNE MARX COUTURE<br />Top: COS</p></div>
<div id="attachment_7390" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7390" alt="Coat: MARCUS SCHMIDBAUER Pants: AGENT PROVOCATEURE Belt: WOLFORT Necklace: EMPORIO ARMANI" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_walhalla3.jpg" width="470" height="619" /><p class="wp-caption-text">Coat: MARCUS SCHMIDBAUER<br />Pants: AGENT PROVOCATEURE<br />Belt: WOLFORT<br />Necklace: EMPORIO ARMANI</p></div>
<div id="attachment_7393" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class=" wp-image-7393 " alt="Dress: VERSACE Feather shoulders: LORAND LAJOS Bracelet: EMPORIO ARMANI" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_walhalla4.jpg" width="470" height="588" /><p class="wp-caption-text">Dress: VERSACE<br />Feather shoulders: LORAND LAJOS<br />Bracelet: EMPORIO ARMANI</p></div>
<div id="attachment_7388" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7388" alt="Dress: VERSACE Bracelet: CHANEL  Bracelet made with SWAROVSKI ELEMENTS Shoes: CHRISTIAN DIOR" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_walhalla1.jpg" width="470" height="587" /><p class="wp-caption-text">Dress: VERSACE<br />Bracelet: CHANEL<br />Bracelet made with SWAROVSKI ELEMENTS<br />Shoes: CHRISTIAN DIOR</p></div>
<div id="attachment_7389" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7389" alt="Top: DAWID TOMASZEWSKI Skirt: BELSTAF Necklace: CHANEL Clutch: GIORGIO ARMANI" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellamoda_walhalla2.jpg" width="470" height="619" /><p class="wp-caption-text">Top: DAWID TOMASZEWSKI<br />Skirt: BELSTAF<br />Necklace: CHANEL<br />Clutch: GIORGIO ARMANI</p></div>
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		<title>Außen hart und innen ganz weich</title>
		<link>http://www.quality-magazine.ch/2013/05/23/ausen-hart-und-innen-ganz-weich/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 09:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beauty]]></category>
		<category><![CDATA[Düfte]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Globetrotter, Sportler, Business Man oder Rockstar - Fotograf Oliver Rauh setzte in der Beautystrecke "Außen hart und innen ganz weich" jeden Männertyp stilvoll in Szene und schreib ihm den passenden Duftstoff zu. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Fotos: Fuerbringer-Huber.de</strong></h3>
<h3><strong>Produktion: Oliver Rauh</strong></h3>
<h3><strong>Special thanks to Friederike Müller, Nina von Lüttichau &amp; Andreas Haumesser</strong></h3>
<div id="attachment_7236" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7236 " alt="edt 50ml &quot;l'eau&quot; von AZZARO edt 50ml &quot;eros&quot; von VERSACE edt 50ml &quot;homme 365&quot; von SANTE edt 100ml &quot;potion blue cadet&quot; von DSQUARED2 edt  50ml &quot;tierra del fuego&quot; von LA MARTINA edt 50ml &quot;eau du verdon&quot; von L'OCCITANE edt 100ml &quot;eternity for men summer&quot; von CALVIN KLEIN edt 75ml &quot;red&quot; von HUGO edt 120ml &quot;l'eau&quot; von PORSCHE DESIGN SPORT edp 50ml &quot;absinthe&quot; von ABSOLUMENT" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner7.jpg" width="470" height="696" /><p class="wp-caption-text">von links nach rechts:<br />badezimmer von ANTONIOLUPIMUENCHEN.de<br />pflegeset &#8220;flight&#8221; in filzbox von AESOP<br />männer-nagellack von ORLY<br />sonnenbrille von GIORGIO ARMANI<br />porzellanbecher von ARTDENTITY<br />rasiercreme von ARAMIS<br />naßrasierer von PLISSON<br />after-shave balm &#8220;multi-purpose&#8221; von NUXE MEN<br />gesichtsöl &#8220;golden face oil&#8221; von A4<br />handtuch von MISSONI HOME<br />lederkulturtasche von POLO RALPH LAUREN<br />düfte von oben nach unten:<br />edp 100ml &#8220;hanbury&#8221; von MARIA CANDIDA GENTILE<br />edt 100ml &#8220;my land&#8221; von TRUSSARDI<br />edp 100ml &#8220;profumum roma&#8221; von ANTICO CARUSO<br />edt 100ml &#8220;equipage&#8221; von HERMÉS<br />edp 50ml &#8220;danger&#8221; von ROJA<br />edt 100ml &#8220;homme&#8221; von ST. BARTH<br />edc 100ml &#8220;devin&#8221; von ARAMIS<br />edp 100ml &#8220;cuir tabac&#8221; von DAVID JOURQUIN<br />edp 100ml &#8220;colonia intensa&#8221; von ACQUA DI PARMA / ausliebezumduft.com</p></div>
<div id="attachment_7235" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7235" alt="qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner6" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner6.jpg" width="470" height="312" /><p class="wp-caption-text">edt 100ml &#8220;my land&#8221; von TRUSSARDI</p></div>
<div id="attachment_7234" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7234 " alt="von links nach rechts: zahnbürste und seifenschale von ANTONIOLUPIMUENCHEN.de seife von L'OCCITANE rasierer von SHAVE-LAB after-shave-splash 100ml von ROYAL SHAVING rasierbürste von PLISSON kulturbeutel von LOUIS VUITTON zahnpasta &quot;whitening mint&quot; von MARVIS brille von PERSOL hair styling paste &quot;tatsu shaper&quot; von RITUALS intensive feuchtigkeitspflege &quot;maximum hydrator&quot; von CLINIQUE" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner5.jpg" width="470" height="386" /><p class="wp-caption-text">von links nach rechts<br />schreibtisch von B &amp; B ITALIA<br />augenpflege &#8220;optim-eyes&#8221; von FILORGA<br />gin von HENDRICK&#8217;S<br />armbänder und halskette von BALDESSARINI<br />uhr von EMPORIO ARMANI<br />füller von FABER-CASTELL<br />anti-aging-creme &#8220;proactive&#8221; von L.RAPHAEL<br />luxus-liebesbibel &#8220;kill amor&#8221; von JOREL &#8211; THE CRYING GENTLEMAM<br />porzellankopf von PORZELLANMANUFAKTUR NYMPHENBURG<br />silberringe von BALDESSARINI<br />sonnenbrille von ORGREEN<br />lederarmbänder von LOUIS VUITTON<br />duftkerze &#8220;senso&#8221; von LINAROI<br />iphone-hülle von RIMOWA<br />repair night serum von PARYKA<br />kopfhörer von DIESEL<br />goldener totenkopfring von SUSA BECK<br />portemonnaie von JOST<br />sonnenbrille von VALENTINO<br />notizbuch von BRUNELLO CUCINELLI<br />halskette von EMPORIO ARMANI<br />schal von CODELLO<br />feuerzeug von S.T. DUPONT<br />tischuhr von ELYSEE<br />digi-cam &#8220;power shot n&#8221; von CANON<br />füller von S.T. DUPONT<br />silberarmband oben von TOMMY HILFIGER<br />düfte unten von li nach re:<br />edp 50ml &#8220;rausch&#8221; von J.F. SCHWARZLOSE BERLIN<br />edp 50ml &#8220;agarwoud&#8221; von JAMES HEELEY<br />edt 90ml &#8220;spicebomb&#8221; von VIKTOR &amp; ROLF<br />edt 50ml &#8220;only the brave tattoo&#8221; von DIESEL<br />edp 100ml &#8220;absolument homme&#8221; von LE PARFUM D&#8217;INTERDITS</p></div>
<div id="attachment_7233" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7233" alt="qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner4" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner4.jpg" width="470" height="312" /><p class="wp-caption-text">edt 90ml &#8220;spicebomb&#8221; von VIKTOR &amp; ROLF</p></div>
<div id="attachment_7232" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7232  " alt="qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner3" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner3.jpg" width="470" height="269" /><p class="wp-caption-text">von links nach rechts:<br />zahnbürste und seifenschale von ANTONIOLUPIMUENCHEN.de<br />seife von L&#8217;OCCITANE<br />rasierer von SHAVE-LAB<br />after-shave-splash 100ml von ROYAL SHAVING<br />rasierbürste von PLISSON<br />kulturbeutel von LOUIS VUITTON<br />zahnpasta &#8220;whitening mint&#8221; von MARVIS<br />brille von PERSOL<br />hair styling paste &#8220;tatsu shaper&#8221; von RITUALS<br />intensive feuchtigkeitspflege &#8220;maximum hydrator&#8221; von CLINIQUE<br />strickkrawatte von BRIONI<br />seidenkrawatte von HERMÉS<br />uhr &#8220;portugieser chronograph&#8221; von IWC<br />ipad-hülle von PRADA<br />manschettenknöpfe von GRÄFIN ARNIM<br />badezimmer von ANTONIOLUPIMUENCHEN.de<br />düfte hinten:<br />edt 50ml &#8220;vetiver root/green tea/cedarwood&#8221; von KORRES<br />edt 50ml &#8220;hommage à l&#8217;homme&#8221; von LALIQUE<br />edt 100ml &#8220;lightscape&#8221; von ULRICH LANG NY<br />edt 50ml &#8220;eau de nuit§ von ARMANI<br />düfte vorn:<br />edt 50ml &#8220;uomo&#8221; von ERMENEGILDO ZEGNA<br />edt 100ml &#8220;carbone&#8221; von BALMAIN<br />edp 75ml &#8220;untitled&#8221; von MAISON MARTIN MARGIELA<br />edt 125ml &#8220;halston&#8221; von HALSTON<br />edt 70ml &#8220;amyris&#8221; von MAISON FRANCIS KURKDJIAN<br />edt 100ml &#8220;numero uno&#8221; von CARTHUSIA</p></div>
<div id="attachment_7231" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7231 " alt="qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner2" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner2.jpg" width="470" height="312" /><p class="wp-caption-text">edt 50ml &#8220;eau de nuit&#8221; von ARMANI</p></div>
<div id="attachment_7229" class="wp-caption alignnone" style="width: 481px"><img class="size-full wp-image-7229" alt="qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm_außenhartundinnenganzweich_beauty_parfum_maenner.jpg" width="471" height="697" /><p class="wp-caption-text">von links nach rechts:<br />ledertasche von ELENA BERTON<br />tanktop von HANRO<br />brief von CALVIN KLEIN<br />flip-flop von HERMÉS<br />face cream anti age von LAB SERIES<br />deospray von RIGHT GUARD<br />duschgel von HOMME GALLAND<br />gesichtspeeling &#8220;green boost&#8221; von NICKEL BIO<br />handtuch von HERMÉS<br />edt 50ml &#8220;l&#8217;eau&#8221; von AZZARO<br />edt 50ml &#8220;eros&#8221; von VERSACE<br />edt 50ml &#8220;homme 365&#8243; von SANTE<br />edt 100ml &#8220;potion blue cadet&#8221; von DSQUARED2<br />edt 50ml &#8220;tierra del fuego&#8221; von LA MARTINA<br />edt 50ml &#8220;eau du verdon&#8221; von L&#8217;OCCITANE<br />edt 100ml &#8220;eternity for men summer&#8221; von CALVIN KLEIN<br />edt 75ml &#8220;red&#8221; von HUGO<br />edt 120ml &#8220;l&#8217;eau&#8221; von PORSCHE DESIGN SPORT<br />edp 50ml &#8220;absinthe&#8221; von ABSOLUMENT<br />vide-poche von BRUNELLO CUCINELLI<br />neonbuntstifte von LETTERBOX PARIS @ merci<br />uhr von BOSS ORANGE<br />jogginghose von BOULEZAR<br />schreibtisch und stuhl von HERMÉS</p></div>
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		<title>Anrufstörung</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 09:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch Bauarbeiten ist unser Telefon- &#038; Fax-Anschluss bis einschließlich Montag, den 27.05.2013 gestört! Bitte wählen Sie die angegebenen Nummern. Desweiteren können Sie uns unter  http://www.quality-magazine.ch/kontakt/ erreichen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[Durch Bauarbeiten ist unser Telefon- &#038; Fax-Anschluss bis einschließlich Montag, den 27.05.2013 gestört! Bitte wählen Sie die angegebenen Nummern. Desweiteren können Sie uns unter  http://www.quality-magazine.ch/kontakt/ erreichen. ]]></content:encoded>
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		<title>in den Sand gesetzt</title>
		<link>http://www.quality-magazine.ch/2013/05/22/in-den-sand-gesetzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 14:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Jewellery]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Armreif aus Weißgold mit metallenen Dornen und Diamanten, das Collier mit ikonischem Chanel-Verschluss oder die gold plattierte Gucci-Kette mit Harz und Kristallen: Sie alle hinterlassen Spuren im Sand und bleiben uns mit ihrem anspruchsvollen Design im Gedächtnis. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Produktion: Agence Alma Karina</h2>
<h2>Fotograf: Tom Claisse</h2>
<h2>Styling: Karina Rikun</h2>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_6438" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><img class=" wp-image-6438 " alt="PARME MARIN Collier aus grauem Wildleder mit Eisenkies-Dekor" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm31_essences_in_den_sand_gesetzt_beauty_editorial1.jpeg" width="510" height="766" /><p class="wp-caption-text">PARME MARIN<br />Collier aus grauem Wildleder mit Eisenkies-Dekor</p></div>
<div id="attachment_6440" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><img class=" wp-image-6440 " alt="CHANEL Armreif in Gold mit großer Perle" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm31_essences_in_den_sand_gesetzt_beauty_editorial3.jpeg" width="510" height="766" /><p class="wp-caption-text">CHANEL<br />Armreif in Gold mit großer Perle</p></div>
<div id="attachment_6445" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><img class=" wp-image-6445 " alt="MESSIKA Armreif aus Weißgold mit metallenen Dornen und Diamanten verziert" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm31_essences_in_den_sand_gesetzt_beauty_editorial8.jpeg" width="510" height="766" /><p class="wp-caption-text">MESSIKA<br />Armreif aus Weißgold mit metallenen Dornen und Diamanten verziert</p></div>
<div id="attachment_6446" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><img class=" wp-image-6446 " alt="GUCCI Gold plattierte Kette und Armband mit Harz und Kristallen" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm31_essences_in_den_sand_gesetzt_beauty_editorial9.jpeg" width="510" height="766" /><p class="wp-caption-text">GUCCI<br />Gold plattierte Kette und Armband mit Harz und Kristallen</p></div>
<div id="attachment_6443" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><img class=" wp-image-6443 " alt="MONIES Armreifen aus Akazienholz" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm31_essences_in_den_sand_gesetzt_beauty_editorial6.jpeg" width="510" height="766" /><p class="wp-caption-text">MONIES<br />Armreifen aus Akazienholz</p></div>
<div id="attachment_6447" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><img class=" wp-image-6447 " alt="VAN CLEEF &amp; ARPELS Kette aus der &quot;Alhambra&quot;-Linie in Roségold mit Schlangenholz-Elementen. Armreif &quot;Croire à la chance&quot; aus Amaranth mit Logo in Roségold" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm31_essences_in_den_sand_gesetzt_beauty_editorial10.jpeg" width="510" height="766" /><p class="wp-caption-text">VAN CLEEF &amp; ARPELS<br />Kette aus der &#8220;Alhambra&#8221;-Linie in Roségold mit Schlangenholz-Elementen. Armreif &#8220;Croire à la chance&#8221; aus Amaranth mit Logo in Roségold</p></div>
<div id="attachment_6442" class="wp-caption alignnone" style="width: 520px"><img class=" wp-image-6442 " alt="POMELLATO Armband &quot;Tango&quot; in Roségold mit braunfarbenen Diamanten. Ring &quot;Pomellato 67&quot; in Silber mit Quarz und Markasiten" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm31_essences_in_den_sand_gesetzt_beauty_editorial5.jpeg" width="510" height="766" /><p class="wp-caption-text">POMELLATO<br />Armband &#8220;Tango&#8221; in Roségold mit braunfarbenen Diamanten. Ring &#8220;Pomellato 67&#8243; in Silber mit Quarz und Markasiten</p></div>
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]]></content:encoded>
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		<title>Lord Of The Tweeds</title>
		<link>http://www.quality-magazine.ch/2013/05/22/lord-of-the-tweeds/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 14:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Online Director</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Men]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotograf Peter Rüssmann inszenierte "Lord Of The Tweeds" für Quality 'Bella Moda' vor herrschaftlicher Kulisse. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Fotos: Peter Rüssmann</h3>
<h3>Produktion: Leonard Engel/Kult Artists</h3>
<h3>Modelle: Max S. und David Falzon/Promod</h3>
<div id="attachment_7346" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7346" alt="Trenchcoat: BURBERRY PROSUM Jackett: BOSS SELECTION Hut: ROTKÄPPCHEN DESIGNS Hemd: STRENESSE Tuch: HERMÈS Hose: SELECTION BY S.OLIVER Schuhe: HUGO BOSS Tasche: LUDWIG REITER" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellaitalia_lord_of_the_tweeds14.jpg" width="470" height="708" /><p class="wp-caption-text">Trenchcoat: BURBERRY PROSUM<br />Jackett: BOSS SELECTION<br />Hut: ROTKÄPPCHEN DESIGNS<br />Hemd: STRENESSE<br />Tuch: HERMÈS<br />Hose: SELECTION BY S.OLIVER<br />Schuhe: HUGO BOSS<br />Tasche: LUDWIG REITER</p></div>
<div id="attachment_7347" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7347" alt="Jackett: DIESEL BLACK GOLD Hemd: SELECTION BY S.OLIVER Krawatte: LADAGE &amp; OELKE Hose: GUCCI Flat Cap: HACKETT Stiefel: LUDWIG REITER" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellaitalia_lord_of_the_tweeds15.jpg" width="470" height="723" /><p class="wp-caption-text">Jackett: DIESEL BLACK GOLD<br />Hemd: SELECTION BY S.OLIVER<br />Krawatte: LADAGE &amp; OELKE<br />Hose: GUCCI<br />Flat Cap: HACKETT<br />Stiefel: LUDWIG REITER</p></div>
<div id="attachment_7354" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7354" alt="Jackett: HACKETT Hemd: VAN LAACK Tuch: VINTAGE Hose: DIESEL Stiefel: LUDWIG REITER" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellaitalia_lord_of_the_tweeds22.jpg" width="470" height="705" /><p class="wp-caption-text">Jackett: HACKETT<br />Hemd: VAN LAACK<br />Tuch: VINTAGE<br />Hose: DIESEL<br />Stiefel: LUDWIG REITER</p></div>
<div id="attachment_7352" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7352" alt="Jackett: HUGO BOSS Hemd: YVES SAINT LAURENT Krawatte: CALVIN KLEIN Hose: LANVIN" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellaitalia_lord_of_the_tweeds20.jpg" width="470" height="705" /><p class="wp-caption-text">Jackett: HUGO BOSS<br />Hemd: YVES SAINT LAURENT<br />Krawatte: CALVIN KLEIN<br />Hose: LANVIN</p></div>
<div id="attachment_7348" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7348" alt="Pullover: TOMMY HILFIGER Gürtel: RALPH LAUREN Hose: LANVIN" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellaitalia_lord_of_the_tweeds16.jpg" width="470" height="705" /><p class="wp-caption-text">Pullover: TOMMY HILFIGER<br />Gürtel: RALPH LAUREN<br />Hose: GUCCI</p></div>
<div id="attachment_7345" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7345" alt="Anzug/Weste: HERR VON EDEN Hemd: STRELLSON Kette: D&amp;G Uhr: ROLEX Tuch: VINTAGE Einstecktuch: BUGATTI" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellaitalia_lord_of_the_tweeds13.jpg" width="470" height="705" /><p class="wp-caption-text">Anzug/Weste: HERR VON EDEN<br />Hemd: STRELLSON<br />Kette: D&amp;G<br />Uhr: ROLEX<br />Tuch: VINTAGE<br />Einstecktuch: BUGATTI</p></div>
<div id="attachment_7339" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7339" alt="Smoking: DOLCE&amp;GABBANA Hemd: KARL LAGERFELD Schuhe: HUGO BOSS Fliege: FENDI Einstecktuch: CALVIN KLEIN" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellaitalia_lord_of_the_tweeds5.jpg" width="470" height="723" /><p class="wp-caption-text">Smoking: DOLCE&amp;GABBANA<br />Hemd: KARL LAGERFELD<br />Schuhe: HUGO BOSS<br />Fliege: FENDI<br />Einstecktuch: CALVIN KLEIN</p></div>
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<div id="attachment_7350" class="wp-caption alignnone" style="width: 480px"><img class="size-full wp-image-7350" alt="Jacket: HERR VON EDEN Schal: ROECKEL Hose: JACOB COHEN Handschuhe: G-STAR RAW Schuhe: TOMMY HILFIGER" src="http://www.quality-magazine.ch/up_load/qm30_bellaitalia_lord_of_the_tweeds18.jpg" width="470" height="313" /><p class="wp-caption-text">Jacket: HERR VON EDEN<br />Schal: ROECKEL<br />Hose: JACOB COHEN<br />Handschuhe: G-STAR RAW<br />Schuhe: TOMMY HILFIGER</p></div>
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